Hygiene – Arbeitsschutz

Empfehlung der Bundesregierung zum „Infektionsschutzgerechten Lüften“

Hier abrufbar auf der Homepage des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.


Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung und Hygiene im Betrieb während der Coronavirus-Pandemie finden Sie auf der Website der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gesetzliche Unfallversicherung.


Unterstützende Hinweise der VBG zur Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen (Stand 22.04.2020) finden Sie hier.

 


Hygienemaßnahmen - Schützen Sie die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen.

Das Robert-Koch-Institut stellt dafür Empfehlungen für Hygienemaßnahmen zur Verfügung.

Eine Checkliste Schutz-und Hygienekonzept gemäß Corona-VO in der jeweiligen gültigen Fassung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finden Sie hier.


Arbeitsschutz

Informationen zu Arbeits- und arbeitsschutzrechtlichen Fragen finden Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


Arbeitsschutz - Der Umgang mit Covid-19 am Arbeitsplatz

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin stellt Informationen rund um das Thema Arbeitsschutz in Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Verfügung.


Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte bei der Arbeit im Umfeld des Lebensmitteleinzelhandels finden Sie hier.


Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte mit Arbeitsschwerpunkt im Büroumfeld finden Sie hier.


Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte mit Arbeitsschwerpunkt auf Baustellen

Das Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Sozialministerium eine Richtlinie zur Eindämmung der Übertragung des Coronavirus auf Baustellen herausgegeben. In der Richtlinie werden die Pflichten nach dem Arbeitsschutzgesetz und der Baustellenverordnung konkretisiert. Die Regeln gelten für Baustellen im öffentlichen Raum, auf Betriebsarealen und auch für private Bauten.


Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat dazu Handlungshilfen für das Baugewerbe Coronavirus (SARS CoV 2) veröffentlicht.


Hinweise für Handwerksbetriebe und Bauunternehmen, Bauherren und Koordinatoren für Tätigkeiten auf Baustellen finden Sie auch hier.


Handlungsempfehlungen bei Beförderungen mit Taxi und Mietwagen

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg weist darauf hin, dass gem. § 3 I 3 Nr. 1 Corona-VO n.F. das Tragen von nicht-medizinischen Alltagsmasken oder vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckungen auch im Taxi- und Mietwagenverkehr sowie unter anderem bei freigestellten Schülerverkehren erforderlich ist, es sei denn, es ist aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen für den Betroffenen unzumutbar oder es werden anderweitige Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel der Einsatz von rechtlich zulässigen Trennvorrichtungen, ergriffen.

Weiter hat das Verkehrsministerium folgende Handlungsempfehlungen im Zusammenhang mit Taxi- und Mietwagenfahrten herausgegeben: 

  1. Es sollen keine Sammelfahrten durchgeführt werden, es sei denn, sie sind, wie zum Beispiel die Beförderung von Schülern zu ihren Bildungseinrichtungen, unver-meidbar. Hier ist zu bedenken, dass bei Sammelfahrten häufig Personen aus Risiko-gruppen (z. B. zur Dialyse) befördert werden und daher ein erhöhtes Gefährdungspo-tential für diese Fahrgäste existiert.
  2. Es ist auf einen größtmöglichen Abstand zwischen der Fahrerin/dem Fahrer und den Fahrgästen von möglichst 1,5 m zu achten, soweit keine bauliche Abschirmung des Fahrgastraumes (z. B. durch eine Trennscheibe) gegeben ist. Der Einbau von rechtlich zugelassenen Spuckschutz-Vorrichtungen wird empfohlen.
  3. Personen sind grundsätzlich auf der Rückbank, hinter dem Beifahrersitz, zu beför-dern, um den größtmöglichen Abstand zur Fahrerin/zum Fahrer zu gewährleisten, es sei denn die Beförderung eines Fahrgastes ist nur auf dem Beifahrersitz zumutbar.
  4. Beförderte Personengruppen, die Angehörige des gleichen Haushalts umfassen, können zueinander einen geringeren Abstand als 1,5 m haben, sollen aber einen größtmöglichen Abstand zum Fahrer/zur Fahrerin einhalten.
  5. Werden ausnahmsweise mehrere, nicht unter Nr. 4 fallende Fahrgäste befördert, so sollte mindestens ein Großraumtaxi eingesetzt werden und sowohl zwischen den Fahrgästen untereinander als auch zwischen den Fahrgästen und der Fahrerin/dem Fahrer ein größtmöglicher Abstand eingehalten werden. Durch angepasste Sitzplatz-verteilung unter den Fahrgästen ist dem Abstandsgebot bestmöglich nachzukommen.
  6. Bei der Beförderung von unterstützungsbedürftigen Personen, die durch das Corona-Virus potentiell besonders gefährdet sind, wie z.B. Dialyse-, Chemo- oder Be-strahlungstherapiepatienten, ist grundsätzlich eine zusätzliche Begleitperson zulässig (Hierbei sollte jedoch möglichst auf die Einhaltung des Abstands von 1,5 m zwischen der Patientin/dem Patienten und der Fahrerin/dem Fahrer geachtet werden, um diese Personengruppe besonders zu schützen.)
  7. Allgemeine Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und die regelmäßige Desinfektion des Fahrgastinnenraums sowie der Türaußengriffe sind zu beachten.
  8. Während der Beförderung soll die Umluftfunktion der Klimaanlage ausgeschaltet bleiben, der Fahrgastinnenraum ist bestmöglich zu belüften.