Förderprogramme

Übersicht über die Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Das Förderportfolio finden Sie in der Broschüre „Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise“. 


Corona-Konjunkturpaket

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 3. Juni 2020 ein Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket sowie ein Zukunftspaket beschlossen. Das Ergebnis der Ausschusssitzung finden Sie hier.
Die Informationen der Landesregierung finden Sie hier.


Sonderförderrichtlinie Technische Schutzwände für Busfahrer und Busfahrerinnen

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Anschaffung von Schutzscheiben in Linienbussen und Bürgerbussen. Die Höhe der Zuwendung beträgt je Fahrzeug 800 Euro beim Einsatz von Kunststoffscheiben beziehungsweise 2.000 Euro beim Einsatz von Sicherheitsglasscheiben. Die Förderantragstellung für Linienbusse und Bürgerbusse ist bis zum 31. Oktober 2020 bei der L-Bank möglich. Den dafür erforderlichen Antragsvordruck sowie die Richtlinie dazu finden Sie auf der Internetseite der L-Bank.
Anträge können für alle Schutzscheiben gestellt werden, die ab dem 24. April 2020 beschafft und in die Busse eingebaut wurden.


Bundesförderung zu Produktionsanlagen von Schutzausrüstung und Vorprodukten

In Rahmen der Richtlinie „Bundesförderung von Produktionsanlagen von Schutzausrüstung und dem Patientenschutz dienender Medizinprodukte sowie deren Vorprodukte“ unterstützt das BMWi seit dem 1. Juni die Produktion von Schutzmasken neben der Investitionsförderung von Vlies-Produktionsanlagen nun mit zwei neuen Fördermodulen. Gefördert werden Investitionen in kurzfristig und langfristig verfügbare Anlagen zur Produktion von Schutzmasken sowie Entwicklungsarbeiten für innovative und über den Stand der Technik hinaus gehende Anlagen. Förderfähig sind alle Investitionen, die seit dem 28. Februar 2020 getätigt wurden. Bei allen Fördervarianten müssen Qualitätsstandards eingehalten werden. Mit der Durchführung dieses Förderprogramms hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ebenfalls das BAFA beauftragt. Die Antragstellung hat bis zum 30. Juni 2020 (Fördermodul 1 und 2) bzw. 30. Oktober 2020 (Fördermodul 3) zu erfolgen.

Die Förderrichtlinie mit näheren Informationen zu allen drei Fördermodulen finden Sie hier.


Ausbildungsbündnis beschließt Maßnahmenkatalog

Die Partner des Ausbildungsbündnisses haben eine Reihe von Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise für die berufliche Ausbildung beschlossen. Entlassungen von Auszubildenden sollen vermieden und Jugendliche gezielt beim Übergang in die Ausbildung unterstützt werden.


Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.
Das Bundeministerium für Bildung und Forschung hat die Erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ am 31.07.2020 veröffentlicht.
Die Hinweise der Bundesagentur für Arbeit für die Gewährung einer Ausbildungsprämie, eines Zuschusses zur Ausbildungsvergütung und einer Ausbildungsprämie finden Sie hier.


Förderprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“

Mit der Förderung der Verbundausbildung sollen flexible Lösungen ermöglicht werden, damit die Kurzarbeit nicht zu Lasten der Ausbildungsqualität geht. Ausbildungsbetriebe, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden, können durch Gewährung einer Prämie gefördert werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen werden die Bedingungen für kurzarbeitende Betriebe erleichtert: Statt der sonst geforderten 20 Wochen im Partnerbetrieb kann eine Förderung erfolgen, wenn der Auszubildende während der Kurzarbeits-Phase mindestens vier Wochen seiner Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert. Der Betrieb erhält dann eine einmalige Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Alle Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.


Go-digital unterstützt bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi unterstützt Unternehmen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb wurde das Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe (weniger als 100 Beschäftigte) können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm go-digital des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Die Pressemitteilung des BMWi vom 20.03.2020 finden Sie hier .

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.