27.10.2020: Lebensmittelversorgung ist sichergestellt

Hamsterkäufe sind nicht notwendig

Seit der Zunahme der Corona-Infektionen kaufen Menschen aktuell wieder vermehrt Lebensmittel und Hygieneartikel ein als üblich und legen sich einen überdurchschnittlich großen Vorrat an. „Hierfür gibt es keinen Grund, denn trotz der momentanen Situation braucht niemand Angst haben, dass die Lebensmittel nicht reichen“, so Dezernent für ländlichen Raum Dr. Wolfgang Eißen. „Sicherlich ist es sinnvoll, einen gewissen Grundvorrat zu Hause zu haben, aber unsere Ernährung ist sichergestellt, es stehen ausreichend Grundnahrungsmittel zur Verfügung“.

Auch der Lebensmitteleinzelhandel beteuert, dass aufgrund der Erfahrungen während der ersten Welle keine Versorgungslücken zu befürchten sind und deshalb auf die ständige Verfügbarkeit zu vertrauen ist. „Wenn jeder normal einkauft, steht niemand vor leeren Regalen“, so Eißen. Zudem liefern die Landwirte in der Region täglich frische Eier, Fleisch und Milch. Die Lager mit heimischen Obst und Gemüse sind jetzt im Herbst gut gefüllt. Da das Coronavirus keine Gefahr für Nutztiere darstellt, kann die Milch ohne Bedenken verzehrt werden. Auch Getreide, Nudeln und Mehl werden auf lange Sicht nicht knapp. Der Dezernent für ländlichen Raum empfiehlt den Einkauf im nächsten Hofladen: „Über den ganzen Hohenlohekreis verteilt gibt es viele Direktvermarkter, die sich darüber freuen. “

Personen, die unter Quarantäne stehen und ihr Zuhause nicht verlassen dürfen, können Freunde und Familie oder im Wege der Nachbarschaftshilfe um Unterstützung bitten, damit diese bei Bedarf Lebensmittel vor die Türe stellen.

Aktuelle Corona-Situation im Hohenlohekreis
Heute (27.10.2020) wurden dem Gesundheitsamt 15 Neuinfektionen gemeldet. Unter anderem ist eine Projektgruppe der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen betroffen. Es befinden sich aus diesem Fall 20 Schülerinnen und Schüler und ein Lehrer in Quarantäne, da sie als Kontaktpersonen ersten Grades identifiziert wurden.