26.02.2021: Ausgangsbeschränkung bleibt aufgehoben

Kein diffuses Ausbruchsgeschehen sowie leicht sinkende Inzidenzwerte

Die Allgemeinverfügung des Hohenlohekreises zu einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung bleibt bis auf Weiteres außer Kraft. Diese Entscheidung fiel in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg.

Das Ministerium teilt die Bewertung des Landratsamtes Hohenlohekreis, dass die Voraussetzungen zum Erlass einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung derzeit nicht gegeben sind: Einerseits ist ein Absinken bzw. eine Stagnation der 7-Tage-Inzidenz auf einem Wert unter 100 zu beobachten, andererseits ist das Ausbruchsgeschehen im Kreis derzeit nicht als „diffus“ zu bezeichnen: Nur ein sehr geringer Teil der nachgewiesenen Fälle ist nicht auf ein bekanntes Ausbruchsgeschehen zurückzuführen, außerdem kann die Kontaktpersonennachverfolgung nach wie vor vollumfänglich gewährleistet werden. Auch die Zahl der direkten Kontaktpersonen ist in den vergangenen Tagen stark gesunken.

„Nichtsdestotrotz wird das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises das Infektionsgeschehen im Kreis weiterhin intensiv beobachten“, erklärt der Erste Landesbeamte Gotthard Wirth. „Sollte das Infektionsgeschehen erneut stark ansteigen oder diffus werden, muss die Lage gegebenenfalls neu bewertet werden.“

Hintergrund:

Das Landratsamt Hohenlohekreis hatte am 11. Februar 2021 eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erlassen. Demnach war der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur beim Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Diese Allgemeinverfügung lief am 23. Februar aus. Vor dem Hintergrund eines Gerichtsverfahrens gegen eine ähnliche Verfügung im Landkreis Schwäbisch Hall wurde die Lage im Kreis neu bewertet und mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg abgestimmt.