12.02.2021: 40 neue Coronafälle im Kreis gemeldet

Weitere Fälle der britischen Virusvariante nachgewiesen

Insgesamt wurden am heutigen Freitag 40 Neuinfektionen an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Der 7-Tages-Inzidenzwert liegt bei 139,4.

Bei einer weiteren Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Öhringen sowie einer Grundschule im Raum Künzelsau lagen positive Testergebnisse vor, so dass für alle Kontaktpersonen umgehend eine Quarantäne ausgesprochen wurde. Ebenfalls wurde ein positiver Fall in einer Einrichtung im Kochertal gemeldet.

Aufgrund von mittlerweile mehr als 30 laborbestätigten Corona-Fällen mit der Virusvariante B.1.1.7 („britische Variante“) geht das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insbesondere aufgrund deren weit höherer Infektiösität davon aus, dass die genannte Mutation bei den Fällen im Kreis vorherrschend ist. Als Folge daraus werden neue Fälle, die im Zusammenhang mit bereits bestätigten Fällen der B.1.1.7-Variante stehen, vorerst ebenfalls so behandelt.

 

In der Praxis bedeutet das, dass man sicherheitshalber auch für die Haushaltsangehörigen der Kontaktpersonen eine Quarantäne ausspricht. Außerdem wird die Quarantänedauer von 10 auf 14 Tage erhöht. „Wir müssen davon ausgehen, dass diese Mutation hier vorherrscht. Um eine weitere Verbreitung dieser hoch ansteckenden Variante einzudämmen, müssen wir schnell handeln und können daher in diesen Fällen nicht warten, bis das Ergebnis der Sequenzierung vorliegt“, erklärt Annemarie Flicker-Klein, die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises. Bei einem negativen Ergebnis der Sequenzierung wird die Quarantänezeit entsprechend verkürzt. „Das A und O ist weiterhin: Halten Sie die Regelungen zur Eindämmung der Pandemie ein: AHA+L+C - und natürlich die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg.“