Liquiditätshilfen für Unternehmen, Selbstständige, Start-ups und Studenten

Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW

Informationen zum

  • KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern
  • Ab 15.04.2020 können Sie bei Ihrer Hausbank den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Die Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums finden Sie hier.
  • KfW-Kredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind
  • KfW-Kredit für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind
  • KfW-Sonderprogramm - Konsortialfinanzierungen ab 25 Mio. Euro
  • Weitere Unterstützung für Unternehmen von Bund und Ländern
  • Antworten auf häufige Fragen

finden sie hier.

Für alle Programme gilt das Hausbankprinzip.


L-Bank

Informationen zu

  • Liquiditätskredit
  • Gründungsfinanzierung/Wachstumsfinanzierung
  • Weiterbildungsfinanzierung 4.0
  • Innovationsfinanzierung 4.0
  • Landwirtschaft – Liquiditätssicherung

finden Sie hier.

Für alle Programme gilt das Hausbankprinzip.

Die L-Bank informiert zu Tilgungsaussetzungen in der Corona-Krise für Gewerbliche Darlehen, Wohnungsbaudarlehen und Landwirtschaftliche Darlehen im Hausbankenverfahren in diesen FAQs. Anträge sind bis zu 10 Bankenarbeitstagen vor Fälligkeit über die Hausbank bei der L-Bank einzureichen, spätestens aber zum 17.09.2020.


Bürgschaften

Wenn eine Hausbank auf Grund fehlender Sicherheiten nicht in der Lage ist, einem betroffenen Unternehmen einen Liquiditätskredit/Betriebsmittelkredit zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, können Bürgschaftsbank oder L Bank bis zu 80 Prozent des Risikos abnehmen. Die Zuständigkeit in der Bearbeitung von Bürgschaftsanfragen mittelständischer Unternehmen gestaltet sich wie folgt:

Für alle Programme gilt das Hausbankprinzip.


Beteiligungsfonds für den Mittelstand

Der Beteiligungsfonds richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die für die baden-württembergische Wirtschaft eine besondere Relevanz haben. Ein Argument kann auch sein, dass es sich um einen wichtigen Arbeitgeber in einem strukturschwachen Raum handelt und es durch eine Insolvenz erheblich negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gibt. Möglich wäre zum Beispiel die Beteiligung bei einem Hidden Champion aus dem Mittelstand, dessen Geschäftsmodell grundsätzlich gesund ist, der jedoch aufgrund von Einnahmeausfällen im Zuge der Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten ist. Das Eigenkapital erleichtert ihm den Zugang zu Krediten, um nach der Krise wieder hochfahren und Investitionen tätigen zu können. Die Einrichtung des Fonds wird insbesondere wegen der Umsetzung der rechtlichen Voraussetzungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung vom 12.05.2020.


Hotlines

Wirtschaftsförderung:  Tel: 0711 1 22-2345 / Fax: -2674 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bürgschaften Tel: 0711 122-2999 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Landwirtschaftsförderung Tel: 0711 122-2666 / Fax: -2674 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Übersicht und weiterführende Links zu Informationen rund um Förderungen und Hilfsangebote finden Sie hier.


Schulterschluss aller regionalen Kreditinstitute – Liquiditätshilfe à la Hohenlohe.

Für bestehende Darlehen, deren Tilgungsbelastungen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend nicht zu leisten sind, bieten die Kreditinstitute im Hohenlohekreis (Raiffeisenbank Hohenloher Land eG, Sparkasse Hohenlohekreis, Volksbank Hohenlohe eG, Volksbank Krautheim eG) eine kostenfreie Tilgungsaussetzung bis zum 30.09.2020 an. Anträge hierzu können ab sofort formlos, gerne per E-Mail oder telefonisch, an den jeweiligen Kundenberater gerichtet werden. Darüber hinaus können ab sofort schnell und unbürokratisch die Förderdarlehen der L-Bank und der KfW beantragt werden. Die eigene Hausbank ist auch für staatliche Hilfen erster Ansprechpartner für alle Betroffenen.


Sozialschutz-Paket – Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung für Selbständige

Am 29. März 2020 ist das Sozialschutz-Paket des Bundes mit vorrübergehenden Erleichterungen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer beim Zugang zur Grundsicherung in Kraft getreten. So erhalten von der Krise durch erhebliche Einkommenseinbußen Betroffene einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Hierfür wird die Vermögensprüfung ausgesetzt. Außerdem gelten die tatsächlichen Aufwendungen für Mieten automatisch als angemessen. Auch der Zugang zum Kinderzuschlag wird vorübergehend vereinfacht. Für den Anspruch ist ausnahmsweise nur das Einkommen im letzten Monat vor der Antragstellung maßgeblich. Das Vermögen bleibt bei der Prüfung völlig unberücksichtigt. Außerdem können diejenigen Familien, die zuletzt den höchstmöglichen Gesamtkinderzuschlag erhalten haben, einmalig für sechs Monate Verlängerung beantragen, ohne dass eine erneute Einkommensprüfung stattfindet.

Im Einzelnen gilt:

  • Wer seit dem 1. März bis einschließlich 30. Juni 2020 einen Neuantrag auf Grundsicherung stellt, darf sein Erspartes in den ersten sechs Monaten, in denen er Grundsicherung bekommt, behalten – soweit nicht eine besondere Höchstgrenze überschritten wird.
  • In den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt. Das bedeutet: Niemand, der zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Grundsicherung stellt, muss deshalb umziehen.
  • Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Seit dem 1. April 2020 muss dafür nur das Einkommen des letzten Monats vor Antragsstellung nachgewiesen werden. Diese Regelung gilt bis zum 30. September 2020.
  • Grundsicherung kann jede hilfebedürftige Person beantragen, die zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich (und die eigene Familie) sicherzustellen.
  • Dies gilt unabhängig davon, ob die Person arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht.

Eine FAQ mit häufigen Fragen zum Thema Sozialpaket finden Sie hier.


Start-up BW Pre-Seed

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau plant, sein bewährtes Instrument zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben „Start-up BW Pre-Seed“ wegen der Corona-Krise auszuweiten und krisengeschüttelte Start-ups ebenfalls kurzfristig mit einem rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro zu fördern. Zur Unterstützung solle das bundesweit einmalige und stark nachgefragte Programm „Start-up Bw Pre-Seed“ ausgeweitet werden. Auch Start-ups, die schon die erste Phase – die so genannte Pre-Seed-Phase – hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, sollen Unterstützung erhalten, vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut. Die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW vom 01.04.2020 finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm und eine Übersicht der bereits am Programm teilnehmenden Start-ups finden Sie hier.


Start-up BW Pro-Tect

Durch die Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Damit innovative und aussichtsreiche Gründungsvorhaben und Start-ups durch die Corona-Krise nicht verloren gehen, weitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die bewährte Frühphasenförderung Start-up BW Pre-Seed aus und schafft das Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect". Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Die Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW vom 01.04.2020 finden Sie hier.

Weitere Informationen für von der Corona-Krise betroffene Start-ups finden Sie hier.


Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen und Aufstockung des Nothilfefonds der Studierendenwerke

Studierende können ab Anfang Mai bei der KfW ein zinsloses Darlehen beantragen. Das zinslose Darlehen hat eine Höhe von bis zu 650 Euro im Monat. Das Darlehen kann unbürokratisch online beantragt werden. Der BW-Nothilfefonds bietet eine Möglichkeit der Zwischenfinanzierung für Studierende, die die bestehenden Hilfs- und Fördermöglichkeiten nicht oder in nicht ausreichendem Maße ausschöpfen können. Anträge können bei den zuständigen Studierendenwerken gestellt werden, die über die Anträge auch entscheiden.