Förderprogramme

Krisenberatung Corona

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau startet mit der „Krisenberatung Corona“ eine weitere Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe in Baden-Württemberg, um den Auswirkungen der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Ziel der kostenlosen Beratung ist es, die unternehmerische Lage zu bewerten, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung zu prüfen und eine Strategie zur Krisenüberwindung zu entwickeln. Hierfür können Unternehmen bis zu vier Beratungstage in Anspruch nehmen. Die „Krisenberatung Corona“ startet am 15. Mai 2020 und wird durch folgende Beratungsdienste erbracht:

RKW Baden-Württemberg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk, Telefon: 0711 61988-37
DEHOGA Baden-Württemberg, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0711 61988-37
Handelsverband Baden-Württemberg, Telefon: 0711 64864-35

Die Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums vom 14.05.2020 finden Sie hier.
Die Pressemitteilung der W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe GmbH finden Sie hier.


Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Unterjährige Antragstellung im Bereich Grundversorgung

Für Projekte aus dem Bereich der Grundversorgung (Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien, Ärzte, Physiotherapeuten und Handwerksbetriebe) können ab Juni 2020 fortlaufend unterjährige Anträge bei den Kommunen eingereicht werden. Es ist eine monatliche Einplanung bis September 2020 vorgesehen. Das ELR-Jahresprogramm 2021 wird im Mai 2020 ausgeschrieben und voraussichtlich den 30. September 2020 als Abgabefrist enthalten. Für Unternehmen, z.B. aus dem Gastronomie- und Beherbergungsbereich, die aktuell mit Anträgen für Investitionen zögern, bieten sich hier perspektivische weitere Fördermöglichkeiten. Infos zur Antragstellung sowie die Antragsvordrucke finden Sie auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg.

Bitte wenden Sie sich zur Antragstellung an Ihr Bürgermeisteramt. Für Rückfragen steht die W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe GmbH unter Telefon 07940 18-351, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ebenfalls zur Verfügung.


Förderprogramm „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“

Mit der Förderung der Verbundausbildung sollen flexible Lösungen ermöglicht werden, damit die Kurzarbeit nicht zu Lasten der Ausbildungsqualität geht. Ausbildungsbetriebe, die allein eine vollständige Ausbildung nicht durchführen können und deshalb einen Ausbildungsverbund bilden, können durch Gewährung einer Prämie gefördert werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen werden die Bedingungen für kurzarbeitende Betriebe erleichtert: Statt der sonst geforderten 20 Wochen im Partnerbetrieb kann eine Förderung erfolgen, wenn der Auszubildende während der Kurzarbeits-Phase mindestens vier Wochen seiner Ausbildung in einem Partnerbetrieb absolviert. Der Betrieb erhält dann eine einmalige Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Alle Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie hier.


Go-digital unterstützt bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi unterstützt Unternehmen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb wurde das Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe (weniger als 100 Beschäftigte) können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm go-digital des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Die Pressemitteilung des BMWi vom 20.03.2020 finden Sie hier .

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030-97003-333.


Sonderförderprogramm „Technische Schutzwand für Busfahrerinnen und Busfahrer“

Das Ministerium für Verkehr beabsichtigt ein Sonderförderprogramm zur Finanzierung von Schutzscheiben in Bussen und Bürgerbussen des ÖPNV einzurichten. Diese Zusatz- bzw. Sonderausstattung soll auch beim nachträglichen Einbau in ansonsten nicht bezuschusste Fahrzeuge gefördert werden. Vom Verbot des vorgezogenen Vorhabenbeginns erteilt das Ministerium für Verkehr eine Ausnahme, so dass auch solche Kosten als zuwendungsfähig anerkannt werden können, die bis zur Erteilung eines Zuwendungsbescheids anfallen. Der vorzeitige Vorhabenbeginn erfolgt jedoch auf eigenes Risiko, d.h. die Ausnahmegenehmigung begründet keinen Rechtsanspruch auf die Zuwendung. Nähere Einzelheiten sind dem Schreiben des Ministeriums für Verkehr vom 24.04.2020 zu entnehmen.