Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Meldungen (ältere Meldungen oben rechts unter "Presse")

Aktuelle Meldung des Sozialministeriums Baden-Württemberg

Hier gelangen Sie zu den aktuellen Pressemitteilungen des Sozialministeriums Baden-Württemberg inklusive der aktuellen Fallzahlen.

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25.05.2020: Geänderte Erreichbarkeit der Bürgerhotline des Hohenlohekreises

Infotelefon künftig werktags von 9 bis 16 Uhr besetzt

Da insbesondere an Wochenenden zuletzt nur noch sehr wenige Anrufe bei der Bürgerhotline des Hohenlohekreises eingegangen sind, wird deren Erreichbarkeit angepasst.

Das Bürger-Infotelefon wird künftig nur noch werktags von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt sein. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden.

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16.05.2020: Studie des Robert Koch-Instituts "Corona Monitoring lokal" in Kupferzell

Landrat Dr. Matthias Neth und Bürgermeister Christoph Spieles rufen zur Teilnahme auf
Gesundheitsminister Manne Lucha: „Mit ihrer Teilnahme leisten die Kupferzeller Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir mehr über das Coronavirus erfahren.“

Das Robert Koch-Institut (RKI) wird ab nächster Woche im Hohenlohekreis eine Studie zum neuartigen Coronavirus durchführen. „Wir wollen mit der Studie weitere Antworten auf Fragen rund um das Virus und seine Verbreitung geben können“, so PD Dr. Thomas Lampert, Leiter der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring am RKI, über die Ziele. Insbesondere wird dabei untersucht, bei wie vielen Menschen sich Antikörper nachweisen lassen und wie hoch der Anteil von Infektionen ohne Krankheitssymptome ist. Auch die Fragen, ob manche Personengruppen häufiger von einer Infektion betroffen sind und wie oft eine Erkrankung so schwer verläuft, dass diese im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt werden muss, sollen betrachtet werden.

„Trotz starker Betroffenheit ist die Bewältigung der Corona-Epidemie in Baden-Württemberg bisher gut gelungen. Für eine mögliche zweite Welle sind weitere Erkenntnisse über das Virus jedoch von großer Bedeutung“, unterstreicht Gesundheitsminister Manne Lucha.

Landrat Dr. Matthias Neth betont: „Wir begrüßen die Studie und sind gerne bereit, das Robert Koch-Institut in jeder erdenklichen Hinsicht zu unterstützen. Wir bitten daher alle Kupferzeller Bürgerinnen und Bürger, die zur Teilnahme eingeladen wurden, bei der Studie mitzumachen.“

Denn „je mehr Teilnehmer die Studie hat, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse und desto besser können wir alle das Virus verstehen,“ so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes im Hohenlohekreis.

Kupferzell ist der erste Untersuchungsort der geplanten Studie. Insgesamt will das RKI die Zahl von 2.000 Teilnehmenden in Kupferzell erreichen. Weitere besonders betroffene Gebiete in Deutschland sollen folgen. „Im März war die Gemeinde Kupferzell von einer hohen Anzahl an Neuinfektionen besonders stark betroffen und wurde so zu einem der „Hotspots“ im Hohenlohekreis“, ergänzt Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell. „Deswegen ist es in unserem ureigenen Interesse, so viel wie möglich über das Coronavirus zu erfahren. Hierbei unterstützen wir das Robert Koch-Institut gerne.“ Auch Stefan Brockmann, der beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz leitet, begrüßt die Studie des RKI im Hohenlohekreis: „Es ist wichtig, in der Fläche Daten zu generieren, um mehr Erkenntnisse über SARS-CoV-2 zu sammeln und so die Immunitätslage und die Verbreitung des Virus besser beurteilen zu können.“

Kupferzell besonders geeignet

Dass Kupferzell ausgewählt wurde, liegt insbesondere an einigen Gegebenheiten vor Ort: Sowohl die Einwohnerzahl Kupferzells als auch die relativ isolierte Lage im ländlichen Raum (im Gegensatz zu einer Großstadt) passen sehr gut zu den Voraussetzungen der Studie. Das Untersuchungsteam ist ab Anfang nächster Woche vor Ort. Die Studie wird in den darauffolgenden Tagen beginnen und sich über drei Wochen erstrecken. Die Probanden werden nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt und persönlich angeschrieben. Freiwillige Meldungen sind nicht möglich. Auch das Ersetzen einer Person durch eine andere ist nicht möglich. Damit wird sichergestellt, dass die Ergebnisse der Studie möglichst aussagekräftig sind.

Untersuchung in einem mobilen Studienzentrum und Untersuchungsräumen

Die Untersuchungen finden in einem mobilen Studienzentrum und in Untersuchungsräumen statt. Die genaue Anschrift finden die Teilnehmer in der Terminbestätigung. Bei jedem Teilnehmenden sind jeweils eine Blutentnahme, ein Rachenabstrich sowie eine Befragung (unter anderem zu Vorerkrankungen und Gesundheitsverhalten) vorgesehen. Das Blut wird auf Antikörper untersucht, die eine durchgemachte Infektion anzeigen. Im Rachenabstrich wird mit einem sogenannten PCR-Test direkt nach dem Virus gesucht, um eine mögliche aktuelle Infektion zu untersuchen. Die Blutentnahme und den Rachenabstrich führen medizinisch qualifizierte und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts durch. Im Studienzentrum ist außerdem ein Arzt oder eine Ärztin anwesend. Insgesamt dauert die Teilnahme etwa 20 Minuten. Bis die Ergebnisse der Studie vorliegen, wird es mehrere Wochen dauern.

Weitere Informationen zur Studie

Weitere Informationen können dieser Studieninformation entnommen werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Studie finden Sie hier.

Ebenfalls werden unter www.rki.de/corona-monitoring-lokal ab Mitte nächster Woche weitere Infos eingestellt.

Hintergrundinformationen

Informationen zum Robert Koch-Institut: www.rki.de/DE/Content/Institut/institut_node.html

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13.05.2020: Hochwertige Gesichtsschutzvisiere und Masken übergeben

Firma Bürkert beteiligt sich an Spendenaktion der Kreisverwaltung

Am Dienstag, 12. Mai 2020, hat die Firma Bürkert 100 Gesichtsschutzvisiere und mehr als 1000 Mund-Nasen-Bedeckungen an den Hohenlohekreis übergeben. Die Gesichtsschutzvisiere werden am Standort Ingelfingen in 3D-Druckern hergestellt.

„Dank Ihres Einsatzes können wir weitere Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet mit Schutzausrüstung ausstatten“, freute sich Landrat Dr. Matthias Neth, als er vor Ort die Spende entgegennahm. „Der starke Zusammenhalt und die hohe Solidarität im Hohenlohekreis wird während der Coronakrise besonders deutlich“, so Neth. Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, hält das Engagement im Heimatlandkreis des Unternehmens für selbstverständlich: „Gegenseitiger Schutz ist jetzt besonders wichtig und wir unterstützen natürlich wo wir können. Deshalb wollen wir noch weitere Visiere für den Hohenlohekreis produzieren.“

Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.

Hintergrund:

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

152 05 12 Spendenbergabe Firma Brkert

Landrat Dr. Matthias Neth (2.v.li) gemeinsam mit Heribert Rohrbeck (1.v.li), Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, Marc Steffen Dahlheimer (1.v.re), Werksleiter Ingelfingen zusammen mit den Kollegen Michael Mittnacht (Mitte) und Thomas Minde (2.v.re), die die Schutzausrüstung produziert haben, bei der Übergabe der Masken.

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08.05.2020: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte

 

Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.

Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.

 

Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.

 

In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.


Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“

Hintergrund zur Abstrichstelle:

Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.

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Bürger-Info-Telefon

07940 18-888

werktags 9 - 16 Uhr

Landesgesundheitsamt Stuttgart

Hotline 0711 904-39555

täglich von 9 bis 18 Uhr